Zu Friedrich Schillers Zeiten war es offenkundig nicht einfach, Freunde zu finden. Fand man einen, war dies ein “großer Wurf”, also etwas Seltenes wie ein Jackpot-Gewinn. So wie auch das Erringen eines “holden Weibes”. Heute wachsen für jeden auf der ganzen Welt hunderte, ja tausende von Freunden beiderlei Geschlechts in den Gefilden des Internets, so daß man sich ihrer kaum noch erwehren kann. Man muß sich nur anmelden und ein paar Daten preisgeben. Soviel zu Freundes-Inflation. Es gibt aber durchaus noch Diskreteres, Intimeres im Bereich der Freundschaft auch in den Medien zu beobachten.