L u l u (Selbstauskunft): Mein Name ist Lulu – ja es ist mein Spitzname. Und ja, ich werde oft gebeten diesen zu erklären… tue ich aber nie. Das Licht der Welt erblickte ich Anfang der schönen achtziger Jahre, schlug mich durch meine Kindheit und Pubertät, hatte mit 15 Jahren mein erstes Sigmund Freud Buch in der Hand und wusste zunächst nicht, wohin es gehen sollte. Das mit der Orientierung hat sich dann ergeben. Über Umwege, was soll ich euch erzählen, ist doch die Psychoanalyse mein Zuhause geworden. Als studierte Pädagogin, Philosophin und Soziologin fühle ich mich in ihr auch besonders geborgen. So wie die Psychoanalyse bin auch ich manchmal stur, aber verständig – eigensinnig, aber offen für unglaubliche Wendungen – wissenshungrig mit einem Hang zur Besserwisserei – theorielastig, aber in der Umsetzung kreativ. Kurz: Auch ich erforsche und liebe die Lebendigkeit des Seins. Weil dies viel Zeit erfordert, werdet ihr mich seltener lesen können als die anderen Zacken, ich freue mich aber auf jedes neue Thema und natürlich auf euch! Wenn ich nicht von Seelenleben zu Seelenleben springe, schwelge ich musikalisch vielleicht gerade in der Walküre, lese – Moment – ich schaue einmal, was in meinem Nachttischchen alles liegt: T. C. Boyle, Alice Miller, Junot Diaz, immer irgendeinen Freud (Sigmund oder Anna) und Nietzsche, manchmal bevorzuge ich zum Einschlafen aber auch den guten alten Dickens oder einen Irvin D. Yalom. Das war es erstmal zu mir…

Mein Stil soll offen und provokant, leicht und zeitnah sein – ich nenne es den „Handpuppenstil“. Ich hoffe, er gefällt.