(Selbstbeschreibung): Herkunft (zeitlich): gefühltes Präkambrium (1940), Beginn des Holocaust; (räumlich) Wälder und Dörfer Masurens. – Aufgewachsen im post-faschistischen Patriarchat unter Adenauer und Globke. Früher Protest gegen diese, ihre Parteigänger und die Kirche: Verweigerung des 1. Abendmahls bei den Evangelen (nie nachgeholt). Seit der Konfirmation zuerst Agnostiker, dann Atheist (aggressive Fraktion). Seit 1963 Achtundsechziger (Marcuse- u. Adorno-Lektüre). – Gelderwerb als politischer Redakteur nach Studium der Germanistik, Geschichte u. Philosophie. Nach dem Eintritt in den Ruhestand: Weiterführung der Studien mit den Schwerpunkten Theologie u. Philosophie. – Verfasser (überwiegend unveröffentlichter) Romane, Kurzgeschichten, Essays und Gedichte. – Gegenwärtige Lieblingsphilosophen: Adorno, Blumenberg, Luhmann. -  Lieblingsautoren: Kafka, Jelinek, Kiwus. – Lieblingsbücher: Bibel, „Die Klavierspielerin“. – Lieblingskomponisten: Bruckner, Janacek, Ligeti, Beatles. – Lieblingskompositionen: „Tagebuch eines Verschollenen“ (Janacek), Requiem (Ligeti). – Meistbewunderte jetzt lebende Personen: Ayaan Hirsi Ali, Sabriye Tenberken. - Motto: „Lust, Hoffnung nicht.“